Filler (Hyaluronsäure, voll resorbierbar)
Die durchschnittliche Wirkungsdauer der Implantate aus Hyaluronsäure beträgt etwa 9 -12 Monate. Sie kann jedoch aufgrund folgender Faktoren länger oder kürzer ausfallen :
- Alter
- Hautqualität
- Lebensumstände (Rauchen, Sonnenaussetzung ode UV-Bestrahlung können die Wirkungsdauer des Produktes mindern)
- Produktwahl und Injektionsbereich
Das Implantation von Hyluronsäure eignet sich zum
- Auffüllen von Falten
- Auffüllen von Narben
- Entfernen von Unregelmäßigkeiten oder Asymmetrien
- Auffüllen von Lippen (vollere Lippen) -
- Glätten der Gesichtskonturen
Hyaluronsäure-lnjektionen sind entsprechend der Lokalisation teils recht schmerzhaft. Für einen erhöhten Komfort während der Behandlung kann eine lokale Anästhesie, insbesondere im Lippenbereich, vorgenommen werden. Warum Hyaluronsaure und nicht Kollagen?
Dank der unmittelbaren ästhetischen Wirkung ohne grössere "Verletzung" kann das normale gesellschaftliche Leben direkt nach der Behandlung wieder aufgenommen werden (Lunch Time Procedure). Nach der Injektion kann es aber am Injektionsbereich zu Hautrötungen, leichten Schwellungen oder Hämatomen kommen. Derartige vorübergehende Unannehmlichkeiten lassen sich leicht durch entsprechende Kosmetik überdecken. Sie sollten sich an Ihren Arzt wenden, falls eine dieser Reaktionen länger als eine Woche anhält oder andere Nebenwirkungen auftreten.
Kontraindikationen (Gegenanzeigen) gegen Behandlungen mit Hyaluronsäure im Allgemeinen:
- Autoimmunkrankheiten
- bekannte Allergien, hypersensible Reaktionen auf Hyaluronsäure
- hypertrophische Vernarbung
- immuntherapeutische Behandlungen
- Hautkrankheiten oder Entzündungen (Akne, Herpes) im Injektionsbereich, usw.
- Schwangerschaft oder derzeitiges Stillen
Was muss der Arzt/Ärztin sonst noch wissen?
Frühere ästhetische Behandlungen, insbesondere mit injizierbaren Implantaten zur dauerhaften Behandlung.
Vor und nach der Injektion:
- Mindestens drei Tage vor der Injektion sollten weder Aspirin noch andere Schmerztabletten eingenommen werden.
- In den zwei Wochen nach der Behandlung sollten Temperaturen unter 0°C vermieden werden und sich nicht der Sonne oder Hitze ausgesetzt werden (UV-Licht, Sauna, Dampfbad, usw.).
Unerwünschte Wirkungen injizierbarer Füllmaterialien im Sinne
von länger anhaltenden Nebenwirkungen.
Das klinische Spektrum unerwünschter Wirkungen im Zusammenhang mit
der Behandlung mit injizierbaren Füllmaterialien ist breit. Folgende
Nebenwirkungen wurden beobachtet:
- Hyperpigmentierungen
- Persistierende Erytheme
- Entzündliche Verhärtungen - Granulombildungen
- Ulzerationen
- Abszessbildungen
- Lokale Nekrosen
Diese unerwünschten Wirkungen können teilweise einen dramatischen Verlauf nehmen.

