Psoriasis
Psoriasis vulgaris: Die Schuppenflechte war bereits im Altertum bekannt (griechisch Psora = Krätze, vor allem wegen des Jucken und der Schuppenbildung). Wissenschaftlich erstmalig beschrieben wurde die Schuppenflechte von Robert Vilan in England Anfangs des 19. Jahrhunderts. Damals wurden noch zwei getrennte Formen auseinander gehalten, welche endgültig von Hebra zu einem einheitlichen Krankheitsbild zusammengefasst wurden.
Die Psoriasis vulgaris oder Schuppenflechte ist eine weltweit verbreitete Erkrankung, an der ca. 2 % der Bevölkerung leiden . Vermutlich ist die Krankheit schon Jahrtausende alt. So glaubt man, dass die Schuppenflechte bereits in den Schriften von Hippokrates (um 460-377 v Chr.) sowie im Alten und Neuen Testament unter verschiedenen Krankheitsbezeichnungen beschrieben wurde. Allerdings erfolgte die erste wissenschaftliche Definition der Psoriasis als einheitliches und selbststandiges Krankheitsbild erst im 18. Jahrhundert durch den englischen Arzt Robert Willan (1757-1812). Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Dermatose, gekennzeichnet durch eine Hyperproliferation der Epidermis und Schuppenbildung. Das histologische Bild zeigt ödematoese Papillen, stark erweiterte Kapillaren, lymphohistiozytäre Infiltrate und Para-/Hyperkeratosen. Die eigentlichen Ursachen der Psoriasis sind nach wie vor nicht endgültig geklärt. Neben einer genetischen Prädisposition spielen Umwelteinflusse und endogene Faktoren eine wichtige Rolle. Diese Vermutung wird unterstuetzt durch die Beobachtung, dass bestimmte Triggermechanismen einschließlich Stress, Infektionen und Traumen die latente Form in eine manifeste Eruption umwandeln können. Die Erstmanifestation ist an kein bestimmtes Lebensalter gebunden, es werden jedoch 2 Altersgipfel zwischen 20-29 und 50-59 Jahren beschrieben. Das klinische Bild der Psoriasis variiert in Lokalisation Art und Ausdehnung der Effloreszenzen sowie dem Schweregrad (lokalisierte und generalisierte Formen, Nagelbefall, Arthropathie, Erythrodermie) Ebenso kann die Rezidivhaeufigkeit von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein, angefangen von einer einmaligen Eruption über 2-3 Schube jährlich bis hin zu staendig auftretenden Rezidiven und chronisch persistierenden Formen. Waehrend für den Therapeuten primär die Behandlung des akuten Schubes sowie möglichst lange Remissionszeiten im Vordergrund stehen, sollte nicht vergessen werden dass die Psoriasis für die Betroffenen häufig auch eine grosse psychische Belastung darstellt. Neben diesen psychischen Beeinträchtigungen kommen bei einem Teil der Psoriatiker noch weitere physische Belastungen in Form von Juckreiz und dem Gefühl einer subjektiven Hauttrockenheit hinzu. Symptome also die mehr mit dem Krankheitsbild der Neurodermitis in Verbindung gebracht werden können als mit der Psoriasis. Denn galt vor Jahren Juckreiz noch als eine seltene Begleiterscheinung bei der Psoriasis, wird dieser in der neueren Literatur als ein häufiges Symptom beschrieben. Inbesondere bei der Kopfhautpsoriasis wird Juckreiz neben der Schuppung als das häufigste Symptom genannt. Von besonderem Interesse ist dabei dass viele Patienten auch in den Remissionszeiten über Juckreiz klagen. Eine trockene stark schuppende Haut verbunden mit einer beträchtlichen Reduzierung der Hornschichtbarriereaktivitaet ist typisch für die Psoriasis vulgaris. Dadurch ist m Bereich psoriatischer Laesionen der transepidermale Wasserverlust (TEWL) um das 10-20fache erhöht.
Gleichzeitig liegt eine verminderte Barrierefunktion der nicht involvierten Haut vor. Dies koennte ein Grund für die generelle Praedisposition dieser Patienten gegenüber Umwelteinflüssen sein welche einen Schub ausloesen können. Die positive Beeinflussung der Hornschichtbarriere und deren Wasserbindungskapazitaet ist daher ein wichtiges Ziel bei dem Einsatz von Pflegeprodukten. Gleichzeitig sollten diese aber auch das Symptom Juckreiz lindern.
Definition und Vorkommen:
Bei der Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung. Diese Hauterkrankung ist nicht übertragbar (nicht kontagiös) und wird in die Gruppe der sogenannten erythemato-squamösen Hauterkrankungen unklarer Ursache eingestuft.
Dabei zeigen sich verschiedene Formen, vom einerseits akuten exanthematischen bis aber zum chronisch stationären. Häufig ist auch eine genetische Veranlagung gegeben. Danaben treten aber immer wieder Einzelfälle in Familien sporadisch auf.
In der Gesamtbevölkerung kommt die Psoriasis mit einer Häufigkeit bis zu 3 % vor. Sie zählt damit zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Dabei ist die weisse Rasse mehr betroffen als die anderen Hautrassen.
Eine Schuppenflechte kann entweder früh, vor 40 Jahren auftreten, und ist von ihrem Verlauf her meist schwerer als die Spättyppsoriasis. Der frühe Typ wird bei etwa 2/3 aller Psoriasis Patienten gefunden und zeigt eine deutliche familiäre Häufung. Sollte ein Elternteil an diesem Frühtyp erkrankt sein, so ist die Chance für die Kinder ebenfalls an einer Psoriasis zu erkranken über 30 %.
Der zweite Verlaufstyp beginnt in der Regel erst nach dem 40. Lebensjahr, zeigt keine familiäre Häufung, aber im Vergleich zu Typ I mehr Nagelveränderungen und Gelenksbeschwerden.
Daneben sind bei der Schuppenflechte auch noch verschiedene Spezialformen bekannt.
95 % der Psoriatiker leiden an der qewoehnlichen Schuppenflechte, Psoriasis vulgaris. Manche Patienten leiden gleichzeitig an anderen Formen. In den psoriatischen Herden laufen dabei zwei Prozesse gleichzeitig ab. Zum einen ist die Haut gerötet, dicker als normal und blutet leicht. Zum ändern werden zu viele Hornzellen gebildet die sich dann als Schuppen auf den Psoriasisherden ablagern Die aeusserste Zellschicht der Oberhaut, die Hornschicht, besteht aus abgestorbenen Zellen ohne Zellkern. Diese Zellen werden über Beruehrungen beim Waschen oder von den Kleidern staendig abgerieben und abgeschliffen. Deshalb arbeitet die Oberhaut ständig an ihrer Erneuerung. In ihrer untersten Schicht, der Basalzellschicht teilen sich die Basalzellen permanent, wachsen nach und schieben die aelteren Zellen nach aussen. Auf dem Weg nach aussen verstärken die Zellen ihre Zellwande und produzieren zusätzlich Proteine um so ihre Schutzfunktion besser erfüllen zu können Bis die Zelle an die Koerperoberflache gelangt, ist der Zellkern abgestorben. Die Zelle wird Teil der Hornschicht. Dieser Reifungsprozess heisst orthokeratotische Verhornung. Normalerweise dauert die Entwicklung von einer Basalzelle zu einer Hornzelle etwa 28 Tage. In der psoriatischen Haut ist dieser Prozess drastisch verkürzt und dauert lediglich drei bis fünf Tage. Weil eine Basalzelle rund sieben Mal schneller an die Hautoberflache gelangt, ist die Umwandlung zur Hornzelle nicht immer abgeschlossen (parakeratotische Verhornung). Unreife Hornzellen kleben besser aneinander als reife Die Zellen können nicht rasch genug abgestossen werden und haften als silbrig glaenzende Schuppen auf den Herden. Gleichzeitig faltet sich die Basalzellschicht, die normalerweise in leichten Wellen verlauft, zu richtiggehenden Bergen und Talern auf Die Blutgefaesse in der Haut erweitern und knaeueln sich. Sie sind der Grund dafür dass Psonasisherde rot sind und so leicht bluten. Eine Psonasis vulgaris kann an verschiedenen Koerperteilen und in leicht veränderter Form auftreten. So nennt man eine Schuppenflechte mit etwa stecknadelgrossen Herden an den Talgdrusen Psoriasis follicularis. Sind die Herde etwas groesser, sprechen wir von einer Psoriasis punctata, und sind sie etwa erbsengross und tropfenfoermig, von einer Psoriasis guttata. Muenzgrosse Herde sind Anzeichen einer Psoriasis numularis und grossflachige, landkartenartige Flecken machen die Psoriasis geographica aus. Wenn eine Schuppenflechte nur am behaarten Kopf auf tritt, spricht man von einer Psoriasis capilliti. Eine Schuppenflechte in Hautfalten heisst intertriginoese Psoriasis, ein Befall der Handflachen und Fusssohlen Psoriasis vulgaris palmaris et plantaris.
Eine sehr selten auftretende Sonderform mit besonders gravierenden Auswirkungen ist die psoriatische Erythrodermie, der vollständige Befall der Haut mit Schuppenflechtenherden. Die Haut ist verdickt gerötet und zeigt Falten mit schmerzhaften Einrissen Die Schuppen sind fein und dünn. Oft ist eine Psoriasis erythrodermica mit Fieber verbunden. Die Behandlung erfordert in der Regel viel Geduld, allerdings kann eine psoriatische Erythrodermie auch spontan abheilen.
Eine Psonasis pustulosa ist gekennzeichnet durch zahlreiche kleine Pusteln, die mit sterilem Eiter gefüllt sind. Eine Variante der Psoriasis pustulosa beschraenkt sich auf Handflaechen und Fusssohlen. Schwerer verlaeuft der Typ von Zumbusch, bei dem sich die Pusteln über die gesamte Haut verteilen. Dabei kommt es oft zu Fieber und Schuettelfrost, so dass eine Klinikeinweisung angezeigt ist.
Bis zu 20 Prozent aller Psoriatiker verspueren ab und zu leichte oder schwerere Gelenkbeschwerden Diese psoriatische Gelenksentzuendung heisst Psoriasis-Arthritis, bei Wirbelsaulenbefall spricht man von einer Psoriasis-Spondylitis. Bei der chronischen Psoriasis Arthritis findet sich typischerweise der Befall der Finger- und Zehenendgelenke (im Strahl). Gleichzeitig weisen meist auch die Nagel psoriatische Veränderungen auf. Schubweise oder mit staendiger entzündlicher Aktivität kommt es zu Bindegewebsschrumpfungen und schliesslich zu einer irreversiblen Zerstörung der Gelenke und der angrenzenden Knochen.
Der Psoriasis Area and Severity Index
Der PASI berechnet sich aus
% Körperoberfläche x der Summe von Erythem (Rötung) + Induration + Desquamation (Schuppung) x der befallenen Oberfläche der 4 Körperregionen (Kopf, Rumpf, Arme und Beine)
Beispielberechnung des PASI-Werts |
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Körperregion |
Körperoberfläche x (Erythem |
+ Induration |
+ Desquamation) |
x( Befall*) |
= Regionsindex |
|
Kopf |
0,1 |
4 |
4 |
4 |
6 |
7,2 |
Rumpf |
0,3 |
4 |
4 |
4 |
6 |
21,6 |
Arme |
0,2 |
4 |
4 |
4 |
6 |
14,4 |
Beine |
0,4 |
4 |
4 |
4 |
6 |
28,8 |
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max.PASI = Σ 72 |
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Bewertungsskala:
Befall Anteile der Körperoberfläche 0% = 0 10 % bis < 30% = 2 30 % bis < 50 % = 3 50 % bis < 70 % = 4 70 % bis < 90 % = 5 90% bis 100% = 6 |
||||||
Auslösende Momente:
Neben der genetischen Veranlagung kann die Schuppenflechte durch verschiedenste Einwirkungen von Seiten der Umwelt wie Halsentzündungen, Alkohol, kaltes Wetter oder Verletzungen, aber auch durch eine psychische Belastung mitbedingt werden.
Therapie:
Eine vorbeugende Therapie ist in der Psoriasistherapie vorläufig vorderhand nicht bekannt. Therapeutisch haben sich die Massnahmen nach dem klinischen Zustandsbild der Schuppenflechte zu richten. Primär soll eine dicke krustöse Psoriasis abgeschuppt werden, eine entzündliche eher akute Schuppenflechte hingegen antientzündlich behandelt werden.
Daneben bestehen mehrere verschiedene Behandlungsregimes, welche allerdings meistens unter Spitalbedinungen durchgeführt werden müssen. Diese Regimes gehen einher mit verschiedenen Salbenverbänden, Bädern und auch Ultra-Violett-Bestrahlungen. Daneben sind vor allem im ambulanten Bereich UV- Bestrahlung mit oder ohne Lichtsenibilisator (PUVA, Re-PUVA, SUP), die Behandlung mit lokalen Cortisonpräparaten oder Vitamin D-Abkömmlingspräparaten zu diskutieren. Eine eigentliche Renaissence erlebten in letzter Zeit auch wieder die Dithranol-Minutentherapien.
Innerlich wird häufig ein Vitamin A- Säurepräparat (Retinoid), Steroide, Metrotrexat und Zyklosporin zum Einsatz gebracht.
Diät, weitere Massnahmen: Ein häufig diskutierter Punkt ist die diätetische Einstellung von Psoriasispatienten. Sicherlich zwingend empfohlen werden muss eine Alkoholkarenz, ebenfalls kann die kalorische Diät reduziert werden. Eine Gewichtsabnahme ist häufig von gutem Nutzen. In neuerer Zeit diskutiert wird auch die Fumar-Säuretherapie. Dabei weisen die ursprünglichen Beschreiber darauf hin, dass bei Psoriasispatienten die Fumarsäure systemisch vermindert vorkommt und somit in kleinen Schritten langsam auf ein normales Niveau durch eine periorale Verabreichung gebracht werden muss. Eine schlüssige Beurteilung dieser Therapie steht noch aus. Häufig zeigen sich verschiedentlich Nebenwirkungen mit Flushsymptomatik, Diarrhoe, Magenbeschwerden und Übelkeit . Interessant ist aber auch hier, dass eine Begleittherapie der Fumarsäurebehandlung sämtliche Nahrungsmittel, welche auf Trauben zurückgehen (Traubenbeeren, Traubensaft, Traubenmost, Wein, Traubenschnäpse) vermieden werden sollten.
Daneben scheint auch die Einnahme von ungesättigten Fettsäuren hilfreich zu sein. Auch hier kann abschliessend noch nichts Näheres gesagt werden.
Praktische Diaetvorschlaege:
Üppiges Essen schadet!
Bei einer Reihe von Psoriatikern findet sich eine erhöhte Harnsäure im Blut: Da Harnsäure das Endprodukt z B aus dem Abbau von Fleischinhaltsstoffen ist, empfiehlt es sich, sehr sparsam mit Fleisch, Innereien, aber auch Fisch, Huelsenfruechten, Samen und Getreide umzugehen, um die Folgen der hohen Harnsaure, nämlich Gicht und Nierensteine zu vermeiden
| Lebensmittel | Menge pro Tag | Tips |
| Milch/Milchprodukte | 250ml | |
| Käse | 50g | |
| Fleisch, Fisch, Eier | 100-150 g | nur 3 - 4-mal pro Woche 1 Portion Fleisch 1 - 2-mal pro Woche Fisch und 3 Eier pro Woche. Lamm, Rind und "weisses" Fleisch besser geeignet als Schweinefleisch |
| Getreide und Getreideprodukte, Kartoffeln | 200
- 350 g Brot 250 - 300 g Kartoffeln |
anstatt
10 g Brot kann wie folgt umgerechnet werden:
|
| Gemuese | 200 g zubereitet 75 g Salat | |
| Obst | 200 - 250 g | oder auch Obstsaft |
| Koch- und Streichfett | 40g | wie 2 EL Butter oder Margarine und 1 EL hochwertiges Pflanzenöl |
| Getränke | 2 L | Wasser, Krauter- und Fruchtetee, verdünnter Obstsaft, Kaffee, Tee |
Alle weiteren Beobachtungen lassen sich nicht verallgemeinern. Manche Patienten erleben eine Verschlimmerung ihrer Psoriasis nach scharfen Gewürzen (Paprika, Pfeffer, Chili, Curry) oder sehr wuerzigen Saucen (Tabasco, Ketchup, Grillsauce), andere vertragen verschiedene Obstsorten nicht, andere wiederum keinen Essig oder keine Nüsse
Beobachten Sie sich und fuehren Sie Buch darüber. So stellen Sie bald fest, was Ihnen bekommt und was nicht
Grundsaetze:
-
Lebensmittel mit ausreichendem Gehalt an lebensnotwendigem Eiweiß und essentiellen Fettsaeuren, hohem Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Eine vollwertige und bedarfsgerechte Ernaehrung enthalt
-
viel pflanzliche Lebensmittel wie Getreide, Kartoffeln, Gemuse, Obst, fettarme Milch und ausreichende Mengen an Getraenken
-
wenig Fett, Zucker, Alkohol
-
wenig tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Eier, fettreiche Milchprodukte
Article about Psoriasis according to the AAD
Psoriasis
Psoriasis is a persistent skin disease that got its name from the Greek word for "itch." The skin becomes inflamed, producing red, thickened areas with silvery scales, most often on the scalp, elbows, knees, and lower back.
In some cases, psoriasis is so mild that people don't know they have it. At the opposite extreme, severe psoriasis may cover large areas of the body. Doctors can help even the most severe cases.
Psoriasis cannot be passed from one person to another, though it is more likely to occur in people whose family members have it. In the United States two out of every hundred people have psoriasis (four to five million people). Approximately 150,000 new cases occur each year.
What Causes Psoriasis?
The cause is unknown. However, recent discoveries point to an abnormality in the functioning of key white cells in the blood stream triggering inflammation in the skin. This causes the skin to shed itself too rapidly, every three to four days.
People often notice new spots 10 to 14 days after the skin is cut, scratched, rubbed, or severely sunburned. Psoriasis can also be activated by infections, such as strep throat, and by certain medicines. Flare-ups sometimes occur in the winter, as a result of dry skin and lack of sunlight.
Types of Psoriasis
Psoriasis comes in many forms. Each differs in how bad it is, how long it lasts, where it is, and in the shape and pattern of the scales. The most common form begins with little red bumps. Gradually these grow larger and scales form. While the top scales flake off easily and often, scales below the surface stick together. When they are removed, the tender, exposed skin bleeds. These small red areas then grow, sometimes becoming quite large.
Psoriasis affecting nails
- Elbows, knees, groin and genitals, arms,
legs, scalp, and nails are the areas most commonly affected by psoriasis.
It will often appear in the same place on both sides of the body.
- Nails with psoriasis have tiny pits on
them. Nails may loosen, thicken or crumble and are difficult to treat.
- Inverse psoriasis occurs in the armpit,
under the breast and in skin folds around the groin, buttocks, and
genitals.
- Guttate psoriasis usually affects children
and young adults. It often shows up after a sore throat, with many
small, red, drop-like, scaly spots appearing on the skin. It often
clears up by itself in weeks or a few months.
- About seven percent of psoriasis patients also have arthritis, which fortunately is not too severe in most people. In some people, the arthritis is worst when the skin is very involved. Sometimes the arthritis improves when the condition of the patient's skin improves.
Psoriasis on the elbow
How Is Psoriasis Diagnosed?
Dermatologists diagnose psoriasis by examining the skin, nails, and scalp. They may need to take a skin biopsy to examine under the microscope.
How Is Psoriasis Treated?
The goal is to reduce inflammation and to slow down rapid skin cell division. Moisturizing creams and lotions loosen scales and help control itching. Special diets have not been successful in treating psoriasis.
Treatment is based on a patient's health, age, lifestyle, and the severity of the psoriasis. Different types of treatments and several visits to the dermatologist may be needed.
The doctor may prescribe medications to apply on the skin containing cortisone-like compounds, synthetic vitamin D, tar, or anthralin. These may be used in combination with natural sunlight or ultraviolet light. The most severe forms of psoriasis may require oral medications, with or without light treatment.
Sunlight exposure helps the majority of people with psoriasis but it must be used cautiously. Ultraviolet light therapy may be given in a dermatologist's office, a psoriasis center or a hospital.
Types of Treatment
- Steriods (Cortisone)--Cortisone
creams, ointments, and lotions may clear the skin temporarily and
control the condition in many patients. Weaker preparations should
be used on more sensitive areas of the body such as the genitals,
groin, and face. Stronger preparations will usually be needed to
control lesions on the scalp, elbow, knees, palms and soles, and
parts of the torso and may need to be applied under dressings. These
must be used cautiously and with the dermatologist's instruction.
Side effects of the stronger cortisone preparations include thinning
of the skin, dilated blood vessels, bruising, and skin color changes.
Stopping these medications suddenly may result in a flare-up of the
disease. After many months of treatment, the psoriasis may become
resistant to the steroid preparations.
The dermatologist may inject cortisone in difficult-to-treat spots. These injections must be used in very small amounts to avoid side effects.
- Scalp Treatment--The
treatment for psoriasis of the scalp depends on the seriousness of
the disease, hair length, and the patient' s lifestyle. A variety
of non-prescription and prescription shampoos, oils, solutions, and
sprays are available. Most contain coal tar or cortisone. The patient
must take care to avoid harsh shampooing and scratching the scalp.
- Anthralin--
is a medication that works well on tough-to-treat thick patches of
psoriasis. It can cause irritation and temporary staining of the
skin and clothes. Newer preparations and methods of treatment have
lessened these side effects.
- Vitamin D--A
synthetic Vitamin D, calcipotriene, is now available in prescription
form. It is useful for individuals with localized psoriasis and can
be used with other treatments. Limited amounts should be used to
avoid side effects. Ordinary Vitamin D, as one would buy in a drug
store or health food store, is of no value in treating psoriasis.
- Coal Tar--For
more than l00 years, coal tar has been used to treat psoriasis. Today's
products are greatly improved and less messy. Stronger prescriptions
can be made to treat difficult areas.
- The Goeckerman Treatment is
named after the Mayo Clinic dermatologist who first reported it in
1925. Combining coal tar dressings and ultraviolet light, it is used
for patients with severe psoriasis. The treatment is performed daily
in specialized centers. Ultraviolet exposure times vary with the
kind of psoriasis and the sensitivity of the patient's skin.
- Light Therapy--Sunlight
and ultraviolet light slow the rapid growth of skin cells. Though
ultraviolet light or sunlight can cause skin wrinkling, eye damage,
and skin cancer, light treatment is safe and effective under a doctor's
care. People with psoriasis all over their bodies may require treatment
in a medically approved center equipped with light boxes for full
body exposure. Psoriasis patients who live in warm climates may be
directed to carefully sunbathe. Seek the advice of a dermatologist
before self-treating with natural or artificial sunlight.
- PUVA--When
psoriasis has not responded to other treatments or is widespread,
PUVA is effective in 85 to 90 percent of cases. The treatment name
comes from
"Psoralen + UVA," the two factors involved. Patients are
given a drug called psoralen, then are exposed to a carefully measured
amount of a special form of ultraviolet (UVA) light. It takes approximately
25 treatments, over a two- or three-month period, before clearing occurs.
About 30-40 treatments a year are usually required to keep the psoriasis
under control. Because psoralen remains in the lens of the eye, patients
must wear UVA blocking eyeglasses whenever using sunlight for illumination
from the time of exposure to psoralen until sunset that day. PUVA treatments
over a long period increase the risk of skin aging, freckling, and
skin cancer. PUVA treatment must be monitored very carefully by dermatologists
and their staff.
- Methotrexate is
an oral anti-cancer drug that can produce dramatic clearing of psoriasis
when other treatments have failed. Because it can produce side effects,
particularly liver disease, regular blood tests are performed. Chest
x-rays and occasional liver biopsies may be required. Other side
effects include upset stomach, nausea and dizziness.
- Retinoids--Prescription Vitamin A-related drugs may be prescribed alone or in combination with ultraviolet light for severe cases of psoriasis. Side effects include dryness of the skin, lips and eyes, elevation of fat levels in the blood, and formation of tiny bone spurs. Retinoids should not be used by women of child-bearing age, as birth defects may result. Close monitoring by a dermatologist is required together with regular blood tests.
New Therapies Under Investigation
The above treatments alone or in combination
can clear or greatly improve psoriasis in most cases, but no treatment
permanently
"cures" it. Dermatologists and other researchers are continually
testing new drugs and treatments. There is a great deal of interest in
investigating other medicines, such as cyclosporin, a drug ordinarily
used in patients receiving organ transplants.

