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Dermatologie: Kopfschuppen
 

Schuppen ein lästiges Thema - es ist nicht schön, wenn es vom Kopf schneit

Hefepilze – Hauptursache für Kopfschuppen 

Bei jeder dritten Person fallen die Schuppen

Schuppen sind ein relativ geläufiges und allgemein bekanntes Problem, mit dem rund ein Drittel der Bevölkerung eigene Erfahrungen hat. Dennoch wissen die wenigsten, dass die sich ablösenden Hornteile ihrer Kopfhaut in mehr als 80 Prozent der Fälle von einem Hefepilz verursacht werden. Insofern ist der Schuppenbefall eigentlich auch ein Fall für den Hausarzt.

Spezialisierte Hautärzte (Dermatologen) wissen es schon lange: Kopfschuppen sind wahrscheinlich das geläufigste dermatologische Problem, wenn auch auf den ersten Blick ein relativ harmloses. Schuppen sind Teile von abgestorbenen Hautzellen und an sich eine ganz normale Erscheinung. Es kann aber vorkommen, dass infolge eines überdurchschnittlichen Wachstums der Hautzellen die Schuppenbildung erheblich grösser wird. Die Ursachen können vielfältig sein: z. B. hormonale und genetische Faktoren, klimatische Einflüsse, psychische Belastungen oder Stress. Neben der kosmetischen Beeinträchtigung können Kopfschuppen ebenfalls Juckreiz verursachen. Die Tatsache, dass einer von drei Menschen davon betroffen ist, macht Kopfschuppen zu einer weit verbreiteten Erscheinung. Zahlreich sind denn auch die Mittel dagegen, doch die wenigsten bringen die erwünschte Wirkung. Es ist bekannt, dass viele dieser Shampoos und Lotionen die Kopfhaut zusätzlich austrocknen und das Problem gar noch verschlimmern können.

Hefepilz als Hauptursache

Der medizinische Laie hingegen ist kaum darüber informiert, dass der Hefepilz mit dem klingenden Namen «Pityrosporum ovale» in über 80 Prozent der Fälle den Schuppenbefall verursacht. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Organismen, die auf der menschlichen Haut fast überall gegenwärtig sind und bei gewisser Prädisposition (Anfälligkeit) zu einer «seborrhoischen Dermatitis» führen können: einem Pilzbefall im Gesicht, auf der Brust, auf dem Rücken und auf der Kopfhaut. In der medizinischen Praxis werden die Schuppen als eine milde Form der «seborrhoischen Dermatitis» betrachtet.

Ein Mittel, das gegen Pilze hilft

Shampoos mit dem Wirkstoff Ketoconazol als ein bewährtes Mittel gegen den Pilzbefall auf der Kopfhaut und somit gegen Schuppen. Mehrere grosse Studien haben die Wirksamkeit dieses Stoffes belegt. In der täglichen Praxis erweisen sich die Imidazalhaltigen Shampoos in der Tat als sehr nützlich, sie sind angenehm in der Anwendung und in der Regel gut verträglich. Mittlerweile gibt es auch von verschiedenen Firmen analoge Produkte auf dem Markt.

   

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